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Schweißverzug: Definition im Fahrzeugbau

Schweißverzug ist die bleibende Formänderung eines Bauteils durch das Schweißen. Der örtlich erwärmte Bereich dehnt sich aus und schrumpft beim Abkühlen; weil der kalte Werkstoff ringsum das behindert, bleiben Eigenspannungen und Verformungen zurück.

Unterschieden werden Längs- und Querschrumpfung, Winkelverzug, Durchbiegung, Beulen und Verdrehung. Dünnwandige Aufbauten neigen besonders zum Beulen.

Das DVS-Merkblatt 1710 (08/2015) nennt Verformung und Eigenspannungen als Auswirkungen des Schweißprozesses, die bei der Schweißplanung zu berücksichtigen sind. ISO 3834-2:2021 nennt die Kontrolle des Verzugs in Abschnitt 14.3 unter den Prüfungen während des Schweißens.

Dieser Text ist eine Einordnung, kein Normzitat und keine Rechtsberatung. Die verbindliche Fassung steht in der Norm.

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